Falk Steuerungssysteme GmbH
Simulations- und Versuchsaufbauten
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Schmelztauchsimulatoren - Gut verzinkt gegen fressenden Rost

Hot Dip Process Simulator

Verzinkter Stahl wird heute - je nach Art des Werkstoffes - in unterschiedlichen Verfahren hergestellt. Stahlbänder beispielsweise werden durch kontinuierliche Bandverzinkungsanlagen geführt. Die einzelnen Verarbeitungsprozesse sind dabei das Ergebnis aufwändiger Labortests. Um die Entwicklungsarbeit neuer Verfahren und Legierungen zu beschleunigen, arbeiten Stahlwerke und Forschungsinstitute mit Schmelztauchsimulatoren der Iwatani GmbH aus Düsseldorf. Gebaut für die Forschung und Entwicklung lassen sich mit den Anlagen spätere Produktionsprozesse exakt nachbilden.

Dieser Ansatz stellte die Engineeringspezialisten der Falk Steuerungssysteme GmbH vor antriebstechnische Herausforderungen, um das kontinuierliche Durchlaufen des Zinkbades mit einem Tauchprozess nachbilden. Je länger nämlich das Metallblech in der Schmelze verbleibt, desto dicker wird die Beschichtung. Wird die Probe über eine Kombination aus Servomotore und Kugelumlaufspindel also vergleichsweise langsam in das flüssige Metall gefahren, weist der untere Bereich eine im Vergleich zu höheren Regionen deutlich stärke Zinkschicht auf. Dieser so genannte Tannenbaumeffekt tritt beim Bandverzinken nicht auf, da das Stahlband kontinuierlich mit immer der gleichen Zeit durch das Metallbad fährt.

Die Lösung aus Stadthagen: Die rund 12 mal 20 Zentimeter messende Metallprobe wird nach Erreichen der Schmelzeoberfläche mit maximaler Beschleunigung zur Endposition gefahren. Dann zählt die eigentliche Zeit der Verweildauer - meist ein bis zwei Sekunden - bis es im gleichen Tempo wieder hinausgeht. Dabei werden Maximalbeschleunigungen von 25m/s² erreicht. Ziel der Anstrengungen ist letztlich, die Zeit des Ein- und Auftauchens im Vergleich zur Verweildauer auf ein vernachlässigbares Minimum zu drücken, um Laborergebnisse zu erhalten, die später auf die realen Produktionsbedingungen reproduzierbar sind.

Weitere Informationen zu Schmelztauchsimulatoren finden Sie im anhängenden Flyer als Pdf-Datei.